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13.3 Grundlagen der Wellenphysik

Quelle: Mitschrift §6.2.2–§6.2.3

GrößeSymbolBedeutung
ElongationEmomentane Auslenkung an einer Stelle
AmplitudeAmaximale Auslenkung
WellenlängeλAbstand zweier Punkte gleichen Schwingungszustands
FrequenzfSchwingungen pro Sekunde (Hz)
SchwingungsdauerTDauer einer Schwingung (T=1/f), s
Phaseφ„Position" im Schwingungszustand — wichtig für die Interferenz (Phasendifferenz Δφ)
Ausbreitungsgeschw.cGeschwindigkeit der Welle

Zentrale Formeln:

c=λf,f=1T,c0=3108 m/s

Woher kommt c=λf? (Schritt für Schritt, ganz anschaulich) Eine Welle bewegt sich in einer Schwingungsdauer T um genau eine Wellenlänge λ weiter (denn nach T sieht das Bild wieder gleich aus — es ist um λ verschoben).

  1. Geschwindigkeit allgemein: c=StreckeZeit.
  2. In der Zeit T ist die Strecke λ: c=λT.
  3. Mit f=1T (Frequenz = Schwingungen pro Sekunde, also Kehrwert der Dauer) folgt 1T=f, also c=λf.

Was bedeutet das? Bei fester Wellengeschwindigkeit c sind λ und f umgekehrt proportional: hohe Frequenz ↔ kurze Wellenlänge. Das brauchen wir gleich beim Gitter (§13.5) und beim Übergang ins Medium (dort bleibt f, λ wird kleiner).

Abbildung: graphische und mathematische Beschreibung einer Welle — Amplitude A, Wellenlänge λ, Elongation.

Beispiel UKW 88,6 MHz: gesucht λ. Nach c=λf ist λ=c0f=3108 m/s88,6106 Hz3,3 m (genauer: 3,386 m ≈ 3,4 m; Mitschrift und Themenpool runden auf 3,3 m). (Funkwellen sind also meterlang — ganz anders als die nm-kurzen Lichtwellen in §13.5.)