Skip to content
8.2 Planeten des Sonnensystems

8.2.1 Merkur

Er hat kaum eine Atmosphäre, da er ein sehr schwaches Gravitationsfeld hat und es so heiß ist, dass die Teilche genug Energie haben, um die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen. Ein weiterer Faktor sind Sonnenwinde. Auf der Tagesseite hat er etwa 400°C, auf der Nachtseite etwa -150°C. Es schlagen viele Metereoiten ein, da die Sonne viele anzieht und er sich in der Schusslinie befindet.

Eventuell könnte man ihn in ferner Zukunft für Energeigewinnung verwenden. Außerdem ist er reich an Rohstoffen, die ohne Rücksicht auf Umwelt abgebaut werden könnten.

8.2.2 Venus

Auch als Morgen/Abendstern bekannt, da man sie bei Sonnenauf- und Untergang sehen kann. Die Atmosphäre beeinhaltet sehr viel CO2CO_{2}, was einen enormen Treibhauseffekt verursacht, was der Grund ist, warum sie wärmer als der Merkur ist. Die Oberflächentemperatur beträgt etwa 500°C. Weiter oben in der Atmosphäre hat es um die 60 Grad. Dort könnte man unbemannte Forschungsluftschiffe langfristig stationieren. Die Atmospähre ist sehr dicht und macht es unmöglich die Oberfläche der Venus zu sehen. Außerdem hat sie einen 100-Fachen Luftdruck der Erde. Sie hat ein schwaches Magnetfeld, dass jedoch dem der Erde nicht nahekommt und Sonnenstürme nicht abhalten kann. Es regnet außerdem Schwefelsäure. Mittlerweile gibt es auch einen Venusatlas. Dieser wurde auf Basis von Daten einer Sonde, die die Venus umkreist, erstellt. Sie emittierte Radarwellen, die von der Oberfläche reflektiert wurden und von der Sonne gemessen wurden. Dabei zeigt die Oberfläche Vielfalt, es könnte früher eventuell sogar einen Ozean gegeben haben. Es ist nicht sicher, warum und auf welche Art und Weise das Wasser verschwunden ist. Die Schwerkraft auf der Venus ist recht ähnlich zu der der Erde. Sie beträgt etwa 8,5m/s28,5 m/s^{2}.

8.2.3 Mars

Der Mars ist kleiner als die Erde und hat aufgrund der geringen Schwerkraft (13)\left(\frac{1}{3}\right) keine Dichte Atmosphäre und deshalb nur 1% des Luftdrucks der Erde. Eine weitere Folge der dünnen Atmosphäre ist auch, dass hohe Mengen an kosmischer Strahlung auf die Oberfläche treffen, was langfristiges Leben unmöglich macht. Außerdem ist der Tag-Nacht Rythmus sehr ähnlich. Durch die Achsenneigung gibt es auch Jahreszeiten. Im Sommer hat es am Äquator bis zu 30 Grad Celsius. Seine rote Farbe kommt vom Rost auf der Oberfläche. Allgemein ist er Wüstenähnlich, hat an den Polkappen allerdings einen Eisschild bestehend aus Wasser und CO2CO_{2}. Durch die dünne Atmosphäre erreichen auch viele Meteoriten die Oberfläche und hinterlassen Krater. Vor langer Zeit gab es warscheinlich Wasser, Sümpfe und Ozeane, was Leben möglich machen könnte. Das Wasser verschwand, da mit immer geringerem Luftdruck das Wasser anfing zu kochen und verdampfen und/oder durch Photolyse aufgespalten wurde und sich der Sauerstoff mit dem Eisen zu Rost verband und der Wasserstoff entwiech. Heute existieren noch unterirdisch Wasser, man ist sich nur nicht sicher wie viel. Die Flüsse, die damals existierten könnten entweder so wie auf unserer Erde gewesen sein (also konstant), unter einem Eispanzer (wie bei einem Gletscher) oder nur im Zuge von heftigen Überflutungen (also sehr kurzfristig) beziehnugsweise unterirdisch flossen. Auf ihm befindet sich auch der höchste Berg des Sonnensystems namens Olympus mons (21.000 m). Er hat zwei Monde namens Phobos und Deimos.

8.2.4 Jupiter

Sein Kern besteht aus festen Silikaten und metallen, weiter außen ist er flüssig, dann besteht er aus Gas. Seine Atmosphäre besteht aus Wasserstoff, helium und etwas Ammoniak und Methan. Man findet außerdem metallischen Wasserstoff, das heißt Wasserstoff, dessen Elektronen frei herumschwirren, was die Leitung von elektrischem Strom ermöglicht. Die Gravitation beträgt ungefähr das 2,5-fache der Erde, das Magnetfeld ist 1000 Mal so stark wie das der Erde. Typisch für ihn sind die heftigen Wirbelstürme, die auch in Form von großen roten Punkten erkennbar sind. Außerdem hat er 63 Monde. Die vier größten (galileischen) Monde sind Io, Europa, Ganymed und Callisto.

Io ist nach der Liebschaft vom gott Jupiter benannt. Er wurde 1610 entdeckt. Sein Durchmesser beträgt 3643 km, was ihn zum viertgrößten Mond des Sonnensystemns macht. Sein Kern besteht aus Eisen, Nickel und Eisensulfid, sein Mantel aus Silikat-Gestein. Das nicht-Vorhandensein von Kratern weißt normalerweise auf eine junge Oberfläche hin. Characteristisch ist die Landschaft, die durch Vulkane, Berge, flüssigem Schwefel und Lavatsrömen geprägt ist. Der Vulkanismus ist durch Gezeitenkräfte verursacht. Diese entstehen aufgrund einer Wechselwirkung der Gravitation zwischen den Monden und dem Planeten. So wird er gestaucht und gedehnt. Es entseht im inneren reibung und das Material wird flüssig und tritt in Form von Gezeitenvulkanismus an die Oberfläche. Er ist auch dafür verantwortlich, dass Krater wieder ausgefüllt werden. Durch diesen ändert sich die Höhe der Oberfäche um bis zu 100 Meter. Wegen des starken Megnetfeldes des Jupiter, das kosmische Strahlung reflektiert, ist Io dieser sehr stark ausgesetzt.

**Europa **hat einen Durchmesser von 3122 km und ist damit der sechstgrößte Mond des Sonennsystems. Sein Kern besteht aus Eisen und Nickel, der Mantel aus Gestein, die Oberfläche aus Eis. Unter der Oberfläche bedindet sich flüssiges Salzwasser, was manchmal Geisirartig austritt. Es ist aufgrund der vorher genannten Gezeiten, des hohen Salzgehaltes und des Drucks (Wasser ist flüssig dichter als fest) flüssig. Manchmal tritt Wasser aus diesem Eispanzer aus. Außerdem gibt es Unterwasservulkanismus. Man könnte Raumschiffe, welche am Panzer landet und ein Uboot in den Ozean bringt, welches nach Leben suchen könnte.