<<<<<<1.2.1 Galileo Galilei (1564-1642)
Galilei gilt als der erste Physiker. Die Neuzeit brachte die Eigenart mit sich, dass die Menschen die Welt entdeckten und sich sehr für Fortschritt interessierten. So erfand Galilei das Experiment, welches sich folgendermaßen von einer Naturbeobachtung unterscheidet:
Eine Beobachtung ist ein Ereignis mit nicht vorhersehbarem Ausgang, welches nicht von dem Beobachter kontrolliert wird.
Ein Experiment ist ein Ereignis, welches komplett vom Beobachter inszeniert und veränderbar ist.
Damit ein Experiment als solches durchgeht, muss es folgende Kriterien erfüllen:
- Reproduzierbarkeit:
Ein Experiment muss grundsätzlich beliebig oft wiederholt werden können. Dabei muss es immer zu den gleichen oder sehr ähnlichen Ergebnissen kommen.
- Objektivierbarkeit:
Jedes Experiment muss von anderen fähigen Forschungsgruppen ausgeführt werden, die zu gleichen Ergebnis kommen müssen.
- Quantifizierbarkeit:
De Details, Abläufe und Ergebnisse des Experiments müssen in Zahlen ausdrückbar und damit vergleichbar sein.
Ein weiteres Prinzip von Galilei:
Alles, was messbar ist, messen und alles, was nicht direkt messbar ist, messbar machen. Ein Beispiel: Spannung können wir mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen. Also wird dafür das Voltmeter konstruiert.
1.2.2 Newton(1643-1727)
Newton entwickelte sie erste in sich geschlossene physikalische Theorie, die klassische Mechanik, die die Bewegung aller Körper beschreibt.
Newton sagt, der Philosoph soll aus dem Buch der Natur lesen, was eine Metapher dafür ist, dass dieser die Natur als Vorbild für dessen Denken und Handeln Nehmen soll.
1.2.3 Laplace(1749-1827)
Laplace geht davon aus, dass die klassische Mechanik zu 100% korrekt ist und man mit dem richtigem Wissen mithilfe der Mechanik alles berechnen und vorhersagen kann. Damit ist er ein Vertreter des radikalen Mechanismus. Wenn man den radikalen Mechanismus zu Ende denkt, wird man zu dem Schluss kommen, dass es keinen freien Willen geben kann, da bereits seit der ersten Millisekunde des Universums durch den Zustand jedes einzelnes Teilchens die gesamte Geschichte von Raum und Zeit bereits geschrieben war. Um diese Möglichkeit zu veranschaulichen, gibt es ein sehr bekanntes Gedankenexperiment: Den Laplace’schen Dämon. Dieser Dämon weiß praktisch alles: Die Energie, Beschleunigung, den Ort und die Geschwindigkeit eines jedes Teilchens im Universum. Er kann also nach dem Ursache-Folge-Prinzip jeden Vorgang vorhersagen. Diese Theorie ist spätestens seit der Entdeckung der Quantenwelt und deren Zufälle überholt und höchstwahrscheinlich nichtzutreffend.