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Strukturiert nach den 14 offiziellen Oberthemen. Quelle: Themenpool Physik – Pflichtgegenstand, Schuljahr 2025/2026, Schottengymnasium pg1, Klasse 8.a/8.b (Prof. Linhart). Stand: 16. Mai 2026


Übersicht der Oberthemen

Nr.Oberthema
1Astronomie und Exobiologie
2Raumfahrtphysik
3Sonnensystem
4Paradigmatische Experimente aus der Physik
5Bewegungen
6Physikalische Naturphänomene
7Wissenschaftsgeschichte
8Klassische Mechanik
9Quantenphysik und Quantenoptik
10Elementarteilchenphysik
11Gravitationsphysik
12Kernphysik
13Optik und Wellenphänomene
14Elektrodynamik

1) Astronomie und Exobiologie

Exoplaneten

  • Definition: Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Erster Nachweis 1995.
  • Heutiges Bild: fast jedes Sonnensystem besitzt Planeten; Planeten auch in Mehrfachsternsystemen in habitabler Zone möglich.

Beobachtungsmethoden

  1. Transitmethode — Helligkeitsabfall beim Vorüberzug eines Planeten vor dem Stern. Hauptinstrument Kepler-Teleskop.
  2. Radialgeschwindigkeits-/Doppler-Methode — Stern und Planet umkreisen gemeinsamen Massenmittelpunkt. Blau-/Rotverschiebung.
  3. Gravitationslinsen-Methode — Masse des Sterns beugt Licht eines Hintergrundsterns; Planet liefert kleines Zusatzsignal. Sehr sensibel.
  4. Direkte Beobachtung — Messung der EM-Strahlung des Planeten selbst (z. B. James-Webb).

Exobiologie

  • Habitable Zone: Bereich um Stern, in dem flüssiges Wasser möglich ist. Abhängig nicht nur von Temperatur, sondern auch von Atmosphärendruck.
  • Spektroskopische Untersuchung der Atmosphäre: Linien zeigen vorhandene Moleküle.
  • Biomarker: CO₂, H₂O, O₃, O₂, CH₄. Konstantes O₂ ist Hinweis auf Photosynthese. Ein Biomarker allein reicht nicht — viele Indizien nötig.
  • Beispiele potenzieller Habitate: Eismond Europa, Enceladus, Mars (frühe Phase).
  • Auf der Erde entstand Leben schnell nach Abkühlung unter 100 °C → Argument für Häufigkeit.

Planeten roter Zwerge

  • Rote Zwerge ~3000 °C, sehr stabil → viel Evolutionszeit.
  • Planeten meist in gebundener Rotation (eine Seite heiß, eine kalt).
  • UV-Peaks der roten Zwerge → Pflanzen vermutlich schwarz (alle Frequenzen absorbieren) oder unter Wasser.

Photosynthese auf Exoplaneten

  • Bei roten Zwergen: weniger Energie → schwarze Pflanzen.
  • Bei blauen Riesen: Energieüberschuss → reflektierende Pflanzen.

2) Raumfahrtphysik

Satellit auf einer Kreisbahn

  • Bedingung: Zentripetalkraft = Gravitationskraft.
mv2r=GMmr2v=GMr
  • Rechenbeispiel ISS: h=400 km, r=6770000 m → v7670 m/s, T=2πr/v1,5 h.

Geostationärer Satellit

  • Bedingungen: T=24 h, Umlauf über dem Äquator, gleiche Winkelgeschwindigkeit wie Erdrotation.
  • Aus v=ωr und ω=2π/T:
r=GMT24π2342200 km vom Erdmittelpunkt
  • Höhe über Erdoberfläche ~35 800 km.
  • Anwendungen: Satellitenfernsehen, Telekommunikation, Wetter, Spionage.

Fluchtgeschwindigkeit

  • Energieansatz: Ekin(Start)=Epot()12mvF2=mgh, mit g=GM/r2:
vF=2GMr
  • Erde: vF11,2 km/s.
  • Bahncharakter abhängig von Gesamtenergie:
    • Eges<0 → gebundene Bahn (Kreis/Ellipse)
    • Eges=0 → Parabel (genau vF)
    • Eges>0 → Hyperbel

3) Sonnensystem

Aufbau

  • Innere Planeten (Merkur, Venus, Erde, Mars) = Gesteinsplaneten mit fester Oberfläche.
  • Äußere Planeten (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun) = Gasriesen; außen gasförmig, innen flüssig, Kern fest (hoher Druck).

Die Sonne

  • Stern vom G-Typ, Oberflächentemperatur ~6000 °C.
  • Kerntemperatur ~15 Mio °C.
  • Zonen von innen nach außen: Kern → Strahlungszone → Konvektionszone → Photosphäre.
  • Energietransport vom Kern braucht ~1 Mio. Jahre (Streuung).
  • Sonnenflecken: kühlere Bereiche, entstehen wenn das Magnetfeld die Konvektion stört.

Proton-Proton-Zyklus (Hauptfusion der Sonne)

  1. p++p+D+e++νe (β⁺-Zerfall, schwache Kraft) — selten.
  2. D+p+3He+γ
  3. 3He+3He4He+2p+
  • Netto: 4p+4He+2e++2νe+Energie.
  • Grundlage: E=mc2.
  • Unsere Sonne fusioniert bis Kohlenstoff (in roter-Riesen-Phase). Höhere Elemente brauchen mehr Energie.

Planeten im Detail

  • Merkur: kaum Atmosphäre (schwache Gravitation, hohe Temperatur), Tag 400 °C, Nacht −150 °C, viele Meteoriteneinschläge.
  • Venus: „Morgen-/Abendstern", ~500 °C wegen CO₂-Treibhauseffekt, 100-facher Luftdruck, Schwefelsäure-Regen, schwaches Magnetfeld, Schwerkraft 8,5 m/s². In ~60 km Höhe nur ~60 °C → Forschungsluftschiffe denkbar.
  • Mars: 1/3 g, 1 % Luftdruck, Polkappen aus H₂O + CO₂, Olympus Mons (21 000 m), Monde Phobos & Deimos. Frühere Ozeane → durch Photolyse und Eisen-Rost-Bildung verschwunden.
  • Jupiter: Kern Silikat/Metall, äußere Schichten flüssig/gasförmig. Metallischer Wasserstoff. 2,5-fache Erdgravitation, 1000-faches Magnetfeld. 63 Monde, vier galileische: Io, Europa, Ganymed, Callisto.

Galileische Monde (Auswahl)

  • Io: Vulkanismus durch Gezeitenkräfte, flüssiger Schwefel, kaum Krater (junge Oberfläche).
  • Europa: Eiskruste über Salzwasserozean (flüssig durch Gezeiten, Salz, Druck). Geysire, Unterwasservulkanismus → Lebenskandidat.

4) Paradigmatische Experimente

Rutherford-Experiment (6. Kl.)

  • Frage: Wie ist das Atom aufgebaut?
  • Versuch: Beschuss einer dünnen Goldfolie mit α-Strahlung (positiv geladene He-Kerne).
  • Beobachtung: Die meisten Teilchen gehen durch; einige werden stark zurückgestreut.
  • Schluss: Atomkern ist klein, schwer, positiv geladen; Atomhülle fast leer.

Cavendish-Experiment (8. Kl.)

  • Ziel: Bestimmung der Gravitationskonstante G.
  • Aufbau: Torsionswaage — zwei kleine Kugeln an einem Faden, zwei große Kugeln nähern sich. Spiegel reflektiert Lichtstrahl → Drehwinkel sichtbar.
  • Gleichgewicht: FH=FG (Hooke'sche Rücktreibkraft = Gravitationskraft).
  • Parallelmessung: Faden separat mit Federwaage geeicht → liefert FH(Winkel).
  • Ergebnis: G=FGr2m1m26,671011N·m2kg2.

Millikan-Öltröpfchen-Experiment (7. Kl., mit Rechnung)

  • Ziel: Existenz der Elementarladung e.
  • Phase 1 — Schwebephase: Elektrisches Feld so eingestellt, dass Tröpfchen schwebt.QE=mg
  • Phase 2 — Sinkphase (Spannung aus): Stokes-Reibung im Kräftegleichgewicht mit Gewichtskraft.6πηrv=mg,ρ=m/V,V=43πr3r
  • Phase 3 — Analyse: Alle gemessenen Ladungen sind ganzzahlige Vielfache von e=1,61019 C.
  • Schluss: Die elektrische Ladung ist quantisiert.

Doppelspaltexperiment (Young 1801/02)

  • Mit klassischen Teilchen (Kugeln): zwei Peaks, keine Interferenz.
  • Mit klassischen Wellen (Wasser): Interferenzmuster mit Maxima/Minima.
  • Mit Quantenobjekten (Photonen, Elektronen, Neutronen, Atome, Moleküle bis ~1000 Atome): auch bei Einzelphoton-Emission entsteht nach vielen Schüssen ein Interferenzmuster → Welle-Teilchen-Dualismus.
  • |ψ|2 = Aufenthaltswahrscheinlichkeit. Vor Messung Superposition; Messung der Welcher-Weg-Information zerstört das Muster.

5) Bewegungen

Drei Bewegungsformen

1) Gleichförmig geradlinige Bewegung

  • v= konst., a=0, v=s/t.
  • Beschrieben durch 1. Newton'sches Axiom.

2) Gleichmäßig beschleunigte Bewegung

  • a konstant.
  • v=at, s=12at2.
  • Spezialfall freier Fall: g9,81 m/s², v=gt, s=12gt2.

3) Ungleichmäßig beschleunigte Bewegung

  • a ändert sich (z. B. Fall mit Luftwiderstand).
  • Newton-Reibung v2, Stokes-Reibung v.

Physik im Straßenverkehr

  • Vorbremsstrecke Sv während Reaktionszeit (Schrecksekunde ≈ 1 s) bei konstantem v.
  • Bremsstrecke SB ab Bremsbeginn bis Stillstand.
  • Aus s=12at2 und aB=v/t:
SB=v22aB
  • Quadratische Abhängigkeit: doppelte Geschwindigkeit → vierfache Bremsstrecke!
  • aB abhängig von Autotyp, Bremsen, Reifen, Fahrbahnzustand.

6) Physikalische Naturphänomene

Kosmische Strahlung (6. Kl.)

  • Entdeckung Hess 1912: Strahlung nimmt mit der Höhe zu → Quelle im Weltall.
  • Quellen: Sonne (solar), Supernovae, Neutronensterne, schwarze Löcher.
  • Einteilung:
    • Nach Quelle: solare kosmische Strahlung (Protonen + α), interstellare Strahlung.
    • Nach Wechselwirkung: primäre Strahlung; sekundäre Strahlung (Kollision mit N₂/O₂, ~75 % Myonen).
  • Schutzmöglichkeiten (z. B. Mars-Mission): gefrorenes Wasser, Magnetschild, unterirdische Quartiere.

SRT-Verbindung (Myonenproblem)

  • Myonen (τ2,2106 s) müssten klassisch zerfallen bevor sie die Erde erreichen.
  • Lösung durch Zeitdilatation und Längenkontraktion:
tb=tr1v2/c2

Blitz und Gewitter (7. Kl.)

  • Entstehung: Feuchte, sonnenerhitzte Luft steigt auf → Kondensation → Wolkenbildung → Ladungstrennung.
  • Phasen:
    1. Spannungsaufbau Wolke ↔ Boden
    2. Leitblitz / Ionenkanal / Plasmakanal — unsichtbar, ionisierte Luftmoleküle
    3. Hauptblitz — sichtbar, fließt durch Ionenbrücke
    4. Donner — explosionsartige zylindrische Ausdehnung der Luft
  • Auslöser: vermutlich kosmische Strahlung (Spannung allein reicht nicht).

Schallintensität

  • Punktquelle: Is1/r2
  • Linienquelle (Blitzkanal): Is1/r

Exkurs EM-Wellen

  • Beschleunigte Ladungen emittieren EM-Wellen; je stärker die Beschleunigung, desto höher die Energie.
  • Im Blitz: bis Röntgen- und Gammastrahlung.

Blitzableiter

  • Am höchsten Punkt; nicht 100 % Schutz (Absprungverhalten).

Interferenz an dünnen Schichten

  • Phänomen: Schillern von Seifenblasen, Ölfilmen, Vergütungsschichten.
  • Mechanismus: Reflexion an Ober- und Unterseite der Schicht.
  • Konstruktiv: Δφ=2πn; destruktiv: (2n+1)π.
  • Phasensprung von π bei Reflexion am optisch dichteren Medium.
  • Anwendungen: Antireflexbeschichtungen auf Brillen, Kameras, Solarzellen; Schmetterlingsflügel (Strukturfarben).

7) Wissenschaftsgeschichte

Vorsokratiker (Anfang 6. Kl.)

  • Thales von Milet (~600 v. Chr., „erster Philosoph"):
    • Fragen: „Woher kommt alles?" / „Woraus besteht alles?" → Antwort: Wasser.
    • Erste naturalistische Erklärung von Naturkatastrophen (ohne Götter).
  • Parmenides von Elea (~500 v. Chr.):
    • Nichts entsteht aus dem Nichts; nichts wird zerstört.
    • Frühe Form des Energieerhaltungssatzes.
  • Zenon von Elea:
    • Paradoxon „Achilles und die Schildkröte" — richtige Annahmen, falscher Schluss.
  • Demokrit von Abdera:
    • Atom = unteilbarer Baustein (gr. átomos).
    • Heute weiß man: Atome sind teilbar; theoretisch kleinste Einheit = Strings.
  • Epikur (~350 v. Chr.):
    • Atomist; keine Angst vor Tod oder Göttern.
    • Atomismus ↔ Atheismus liegen nahe beieinander.

Galilei vs. Scholastiker — die vier Streitpunkte (8. Kl.)

(1) Streit um das Nichts (Vakuum)

  • Atomisten / Galilei: Vakuum existiert (Welt = Atome + leerer Raum).
  • Aristoteles / Scholastiker: Horror vacui — Natur duldet kein Vakuum.
  • Beweis 12 Jahre nach Galileis Tod (Vakuumpumpen).

(2) Wie fallen Gegenstände zu Boden?

  • Aristoteles: schwerer = schneller.
  • Galilei: alle Körper fallen im Vakuum gleich schnell.
  • Widerspruchsbeweis mit drei Körpern A (schwer), B (leicht), C = A+B → Aristoteles widerspricht sich selbst.

(3) Hört bewegter Körper von selbst auf?

  • Aristoteles: ja — Impetus-Theorie; Impetus wird aufgebraucht.
  • Galilei: nein. Halfpipe im Vakuum ohne Reibung → unendliche Bewegung.
  • Vorform des 1. Newton'schen Axioms.

(4) Relativität der Bewegung

  • Keinen absoluten Bewegungszustand. Zwischen Ruhe und gleichförmiger Bewegung kein physikalischer Unterschied.
  • Turmargument: Stein vom Turm fällt senkrecht von Erde aus gesehen, obwohl die Erde rotiert.

Weltbilderstreit (Kopernikanische Wende)

PersonModell / Beitrag
Aristotelesgeozentrisch, Kreisbahnen, Fixsternsphäre
Ptolemäus (87–165)Epizykel-Theorie zur Rettung des geozentrischen Modells
Kopernikus (1473–1543)heliozentrisch (hypothetisch), immer noch Kreisbahnen
Galilei (1564–1642)apodiktisch heliozentrisch; Teleskop, Jupitermonde, Sonnenflecken, Mondkrater
Giordano Bruno (1548–1600)unendliches Universum, viele bewohnte Welten
Tycho BraheHybridmodell; Datenbasis für Kepler
Kepler (1571–1630)heliozentrisch + Ellipsenbahnen, 3 Gesetze
Newton (1643–1727)klassische Gravitation, Vereinheitlichung Himmel/Erde
Einstein (1915)ART: Gravitation = Raumkrümmung

Galileis Beobachtungen gegen Aristoteles

  1. Vier Jupitermonde (Io, Europa, Ganymed, Callisto) — nicht alles dreht sich um die Erde.
  2. Sonnenflecken — Himmel nicht perfekt.
  3. Mondoberfläche mit Kratern und Gebirgen — kein makelloser Himmelskörper.

Galileis Wissenschaftsverständnis

  • Einführung des Experiments (≠ Naturbeobachtung).
  • Kriterien für ein Experiment: Reproduzierbarkeit, Objektivierbarkeit, Quantifizierbarkeit.
  • Prinzip: „Alles messen, was messbar ist, und messbar machen, was es nicht direkt ist."

Laplace (1749–1827) und der radikale Mechanismus

  • Laplace'scher Dämon: Wer alle Orte, Geschwindigkeiten und Energien kennt, könnte Vergangenheit/Zukunft berechnen.
  • Heute widerlegt durch Quantenphysik (Heisenberg, Quantenzufall).

8) Klassische Mechanik

Die drei Newton'schen Axiome

  1. Trägheitssatz: Ohne resultierende Kraft → Ruhe oder gleichförmig geradlinige Bewegung. Definiert Inertialsystem. Alle Inertialsysteme gleichberechtigt.
    • Foucault'sches Pendel: Schwingungsebene ≈ Inertialsystem.
  2. Kraftgesetz: F=ma. Drei Fälle: F= konst., m= konst., a= konst.
  3. Wechselwirkungsprinzip (Actio = Reactio): F1=F2. Kräfte treten paarweise auf.

Masse und Dichte

  • Träge Masse mt: Widerstand gegen Beschleunigung.
  • Schwere Masse ms: Eigenschaft, durch Gravitation anzuziehen.
  • Äquivalenz mt=ms → freier Fall unabhängig von Masse.
  • Dichte ρ=m/V.

Massenmittelpunkt

  • Punkt, in dem die gesamte Masse vereinigt gedacht werden kann.
  • Bei konstanter Bewegung beschreibt der MM eine gerade Bahn.

Hooke'sches Gesetz + Experiment (Federkonstante)

  • FH=kΔx
  • Experiment: Masse anhängen, Auslenkung messen, im Gleichgewicht FH=FG:
k=mgΔx
  • Beispiel: 250 g → 1 cm Dehnung → k245,25 N/m.
  • Spannungsarbeit: WH=12kx2.

Arbeit, Leistung, Energie

  • Arbeit: W=Fs (Skalarprodukt), Einheit Joule. Max. bei Fs, min. bei Fs.
  • Leistung: P=W/t, Einheit Watt. 1 kWh = 3{,}6 · 10⁶ J.
  • Kinetische Energie: Ekin=12mv2 (relativ zur Beobachterposition).
  • Potentielle Energie: Epot=mgh (homogen) bzw. Gm1m2r (Gravitationsfeld).
  • Energieerhaltungssatz: Eges= konst. im abgeschlossenen System.
  • Beispiel freier Fall: v=2gh.
  • Verkehrsmaschine-Beispiel: Flugzeug 66 400 kg, 946 km/h, 11 867 m Höhe → Epot7,7109 J, Ekin2,3109 J → Epot größer.

Impuls und Drehimpuls

  • Impuls: p=mv (Vektor, relativ).
  • Impulserhaltungssatz: pges= konst. im abgeschlossenen System.
  • Drehimpuls: L=mvr, in der Regel konstant.

9) Quantenphysik und Quantenoptik

Emission und Absorption (mit Rechenbeispielen)

  • Energie eines Photons: Eγ=hf, h=6,6261034 Js.
  • Quantensprünge: Atom absorbiert/emittiert Photon mit passender Energie → Linienspektren.

Photoeffekt

  • UV-Licht schlägt Elektronen aus Zinkplatte; sichtbares Licht nicht — auch bei hoher Intensität.
  • Klassische Wellentheorie versagt (EA2, Einschwingzeit).
  • Quantenerklärung (Einstein 1905):
Eγ=Ekin+EA

mit EA = Ablösearbeit.

  • Drei Fälle: Eγ<EA (nichts), Eγ=EA (v=0), Eγ>EA (Restenergie als Ekin).
  • Schulversuch: negativ aufgeladene Zinkplatte wird durch UV-Licht entladen.

Doppelspaltexperiment (Quanten-Sicht)

  • Auch bei Einzelphoton-Emission entsteht nach vielen Schüssen Interferenzmuster.
  • Photon „nimmt beide Wege" → interferiert mit sich selbst.
  • |ψ|2 = Aufenthaltswahrscheinlichkeit.
  • Superposition zerfällt bei Messung (Welcher-Weg-Information zerstört das Muster).

Dekohärenz und Schrödingers Katze

  • Dekohärenz: Bei Messung „kollabiert" die Wellenfunktion auf einen Eigenzustand.
  • Je mehr Teilchen, desto kürzer die Dekohärenzzeit.
  • Schrödingers Katze: Katze + radioaktives Isotop + Mechanismus in geschlossener Box. Vor Beobachtung formal in Superposition tot/lebendig.

Schwingende Spiegel (Aspelmeyer, Universität Wien)

  • Makroskopische Quantenoptomechanik.
  • Winziger Spiegel an einer Aufhängung wird mit Laserlicht bis nahe absoluter Nullpunkt abgekühlt → in Quantengrundzustand.
  • Spiegel kann in Superposition zweier Schwingungszustände sein.
  • Test der Grenze Quanten/klassische Physik; mögliche Hinweise auf Gravitation auf Quantenebene.

Heisenberg'sche Unschärferelation

ΔxΔp2,ΔEΔt2
  • Fundamentales Prinzip der Natur, keine Messungenauigkeit.
  • Ort und Impuls (bzw. Energie und Zeit) können nicht gleichzeitig beliebig genau gemessen werden.

Absoluter Nullpunkt

  • T=0 K =273,15 °C.
  • Theoretisch tiefste Temperatur, nicht erreichbar (3. Hauptsatz der Thermodynamik).
  • Nullpunktsenergie bleibt → direkte Folge der Unschärferelation.

Laplace'scher Dämon (Widerlegung durch Quantenphysik)

  • Klassisches Gedankenexperiment des radikalen Mechanismus.
  • Widerlegt durch Heisenberg'sche Unschärferelation + Quantenzufall des radioaktiven Zerfalls.

Drei Bereiche der Optik

BereichBedingungPhotonenEnergie/Photon
Geometrische Optikdλvieleklein
Wellenoptikdλvieleklein
Quantenoptikbeliebigwenigehoch

11) Gravitationsphysik

Klassische Gravitationstheorie (Newton)

Gedankenexperiment vom Berg: Stein vom Berg geworfen → bei genügender Geschwindigkeit Umlaufbahn. Vereinheitlichung von Himmels- und Erdbewegung.

Gravitationsgesetz:

FG=Gm1m2r2

G=6,6741011 N·m²/kg² (Cavendish-Experiment).

Gravitationsfeldstärke:

g=GMr2
  • An der Erdoberfläche: g9,81 m/s².
  • Auf dem Mond: gMond1,64 m/s² (1/6 g).

Die drei Kepler'schen Gesetze

1. Gesetz: Planeten bewegen sich auf Ellipsenbahnen, in deren gemeinsamem Brennpunkt die Sonne steht.

  • Brennpunkte F1,F2; Exzentrizität e; Perihel (sonnennächster Punkt), Aphel (sonnenfernster).
  • Große Halbachse a, kleine Halbachse b.

2. Gesetz: Der Radiusvektor von der Sonne zum Planeten überstreicht in gleichen Zeiten gleiche Flächen.

ΔA1Δt1=ΔA2Δt2
  • Folge der Drehimpulserhaltung: L=mvr= konst.

3. Gesetz (mit Herleitung und Rechnung):

T2a3=4π2GM=konstant
  • Herleitung: FZP=FG, v=ωr, ω=2π/T4π2r3T2=GM; Kreis → Ellipse: ra.
  • Für ein bestimmtes Sonnensystem ist der Wert von T2a3 für alle Planeten gleich; hängt von der Sonnenmasse ab.

Allgemeine Relativitätstheorie (Einstein 1915)

  • Äquivalenzprinzip: Kein Experiment unterscheidet zwischen konstant beschleunigtem System und Ruhe im Gravitationsfeld.
  • Gravitation = Raumkrümmung durch Masse.
  • ART beschreibt auch beschleunigte Systeme (im Unterschied zur SRT).

Drei klassische Effekte der ART

1) Periheldrehung des Merkur

  • Perihel verschiebt sich um wenige Bogensekunden pro Jahr.
  • Klassisch nicht erklärbar; ART: Gravitationsfeld der Sonne hat selbst Energie/Masse.

2) Lichtablenkung im Gravitationsfeld

  • 1919 von Arthur Eddington bei Sonnenfinsternis bestätigt.
  • Sterne erscheinen nahe der Sonne nach außen verschoben.

3) Gravitationswellen

  • Beschleunigte Massen erzeugen Wellen in der Raumzeit, die sich mit c ausbreiten.
  • Analogie Maxwell: d2Edt20 EM-Wellen.
  • Indirekter Nachweis (Hulse-Taylor-Pulsar): Doppelsystem verliert Energie gemäß ART-Vorhersage.
  • Direkter Nachweis (LIGO 2015): Verschmelzung zweier schwarzer Löcher; Messung von Längenänderungen ~10⁻¹⁸ m mittels Interferenz.

Schwarze Löcher

  • Definition: an der Oberfläche vF>c0; am Ereignishorizont vF=c0.
  • Schwarzschildradius (mit Herleitung aus vF=c0):
R=2GMc02
  • Beispiel Erde: R0,008 m.
  • Zwei Typen:
    • Astrophysikalische schwarze Löcher (aus Supernovae).
    • Mikro-Löcher (Test der Stringtheorie, kurz lebig durch Hawking-Strahlung).
  • Nachweis: Akkretionsscheibe (EM-Strahlung), erstes Bild M87* (EHT 2019), SgrA* (2022), Gravitationslinsen / Einstein-Ringe.
  • Wurmlöcher: theoretisch in der ART, nicht belegt.

12) Kernphysik

Atom-Aufbau und Periodensystem

  • Ordnungszahl Z = Anzahl Protonen im Kern.
  • Neutronenzahl N.
  • Nukleonenzahl A = Z + N.
  • Isotope: gleiches Z, unterschiedliches N.
  • Ionen: Atome mit veränderter Elektronenzahl (positiv = Mangel; negativ = Überschuss).

Standardmodell der Elementarteilchen

Fermionen (halbzahliger Spin):

  • Quarks (6): up (+23e), down (13e), charm, strange, top, bottom.
  • Leptonen (6): Elektron, Myon, Tau, plus drei Neutrinos.

Quark-Aufbau:

  • Proton (uud): 23+2313=+1
  • Neutron (udd): 231313=0

Bosonen (ganzzahliger Spin, Austauschteilchen):

WechselwirkungStärkeReichweiteAustauschteilchen
Stark1~10⁻¹⁵ mGluonen
Elektromagnetisch~10⁻²unendlichPhotonen
Schwach~10⁻⁵sehr kleinW⁺, W⁻, Z
Gravitation~10⁻³⁹unendlichGraviton (hypothetisch)

Higgs-Boson: verleiht Masse über Higgs-Feld; 2012 am CERN nachgewiesen. Antimaterie: Annihilation e+e+2γ (100 % Massenumwandlung). Materie-Antimaterie-Asymmetrie: Ursprungsverhältnis ~10⁹+1 Teilchen / 10⁹ Antiteilchen.

Forschung am CERN / LHC

  • Aufbau: Synchrotron (Ringbeschleuniger), 4 Detektoren (ATLAS, CMS, ALICE, LHCb).
  • Forschungsziele:
    1. Dunkle Materie (erklärt überhöhte Galaxierotation).
    2. Dunkle Energie (beschleunigte Expansion).
    3. Higgs-Theorie (2012 bewiesen).
    4. Quark-Gluonen-Plasma (freie Quarks bei extremen Energien).
    5. Supersymmetrie (SUSY), WIMPs / Neutralino.
    6. Mini-schwarze-Löcher (Test der Stringtheorie).

Radioaktivität — die vier Strahlungsarten

StrahlungZusammensetzungΔZΔAUrsache
αHe-Kern−2−4zu schwer
β⁻Elektron+10zu viele Neutronen
β⁺Positron−10zu viele Protonen
γEM-Strahlung00zu viel Energie
  • β⁻ auf Quark-Ebene: du+Wu+e+ν¯e, d. h. np++e+ν¯e.
  • β⁺: ud+W+d+e++νe, d. h. p+n+e++νe.

Nuklidkarte (Farbcode)

FarbeBedeutung
Gelbzu viele Nukleonen (α)
Blauzu viele Neutronen (β⁻)
Rotzu viele Protonen (β⁺)
Weißzu viel Energie (γ)
Schwarzstabil

Halbwertszeit und Zerfallsgesetz

N(t)=N02t/T1/2=N0eλt,λ=ln2T1/2

Rechenbeispiele:

  • O-15 (T1/2=2,03 min) nach 13 min → ~1{,}18 %.
  • Sr-90 (T1/2=30,2 a) nach 36 a → ~43{,}77 %.
  • I-131 (T1/2=8 d) nach 40 d → ~3{,}13 %.

Geiger-Müller-Zählrohr

  • Ionisierung im Zählrohr → Stromfluss → Messung der Strahlungsintensität.

Strahlenschutz (3 A's)

  • Aufenthaltszeit minimieren.
  • Abstand maximieren (Is1/r2).
  • Abschirmung: Blei, Bleiglas, Stahlbeton.

Kosmische Strahlung (Kurzverweis, siehe Thema 6)

  • Inkl. SRT-Argument (Myonen, Zeitdilatation).

C-14-Methode (Radiokarbonmethode)

  • 14C entsteht in der Atmosphäre aus 14N durch kosmische Strahlung.
  • Lebende Organismen: konstantes Verhältnis 14C/12C.
  • Tot: Zerfall mit T1/25730 Jahren.
  • Altersbestimmung organischer Funde bis ~50 000 Jahre.

Positronenemissionstomographie (PET)

  • Patient erhält β⁺-Strahler (z. B. O-15, F-18 in Glukose-Analog).
  • Positron annihiliert mit Elektron → zwei γ-Quanten im 180°-Winkel.
  • Ringdetektor registriert Koinzidenz → Schnittpunkt.
  • Mindestens 4 γ-Quanten (2 Annihilationen) für einen Bildpunkt.
  • Anwendung: Hirnforschung, Onkologie, Stoffwechsel.

13) Optik und Wellenphänomene

Geschichte des Lichts bis zum Photoeffekt

Newton vs. Huygens (klassische Theorien)

Newton (Korpuskeltheorie)Huygens (Wellentheorie)
Lichtatome mit c0Klassische Welle
Reflexion und Brechung erklärbarReflexion, Brechung, Beugung
c in Glas > c0 (falsch!)c in Glas < c0 (richtig)
Lokalisiert, Helligkeit quantisiertAusgedehnt, Helligkeit stetig
Kein Medium nötigMedium = Äther (später widerlegt)

Schlüssel-Etappen:

Jahr / PersonBeitrag
1801/02 YoungDoppelspaltexperiment → Welle
1856 Foucaultc in Flüssigkeit < c0 → Welle
1860 MaxwellLicht = EM-Welle, Vereinigung E-Mag und Optik
1888 HertzErzeugung von Mikrowellen, experimenteller EM-Wellen-Nachweis
1900 Marconitransatlantische Funkverbindung
1900 PlanckE=hf, Energiequantisierung
1905 EinsteinPhotoeffekt → Photonen → Welle-Teilchen-Dualismus
heuteQED

Photoeffekt — Schulversuch

  • Negativ aufgeladene Zinkplatte wird mit UV-Licht bestrahlt → Elektronen werden ausgelöst → Platte entlädt sich.
  • Sichtbares Licht (auch hell) zeigt den Effekt nicht.
  • Erklärung Einstein: Eγ=Ekin+EA.

Grundlagen der Wellenphysik

  • Elongation E: Auslenkung an einer Stelle.
  • Amplitude A: maximale Auslenkung.
  • Wellenlänge λ: Abstand zweier Punkte gleichen Schwingungszustands.
  • Frequenz f (Hz), Schwingungsdauer T=1/f (s).
  • Ausbreitungsgeschwindigkeit c.

Zentrale Formeln:

c=λf,f=1T,c0=3108 m/s

Beispiel UKW 88{,}6 MHz: λ=c0/f=3,3 m.

Wellentypen

  • Transversalwellen (Auslenkung ⊥ Ausbreitung): EM-Wellen, Wasserwellen, Federwellen.
  • Longitudinalwellen (Auslenkung ∥ Ausbreitung): Schallwellen.

Interferenz und Beugung

  • Interferenz: Überlagerung von Wellen.
    • Konstruktiv: Δφ=2πn.
    • Destruktiv: Δφ=(2n+1)π.
  • Beugung: Abweichung der Wellenausbreitung von der Geradlinigkeit am Spalt oder Hindernis.
  • Spezialfall: Interferenz an dünnen Schichten (siehe Thema 6).

Welle-Teilchen-Entsprechung

WahrnehmungWelleTeilchen
FarbeFrequenz f (blau höher als rot)Photonenenergie E=hf
HelligkeitAmplitude AAnzahl Photonen I

14) Elektrodynamik

Geschichte der Elektrizitätsforschung

Jahr / PersonBeitrag
Antike (~600 v. Chr.)Bernstein (Reibungselektrizität), Magnetsteine in Magnesia
1650Influenzmaschine (erste, blitzartige Stromquelle)
1752 FranklinBlitzableiter
1780 GalvaniFroschschenkel-Experiment
1800 Voltaerste Batterie (zuverlässige Stromquelle)
1820 ØrstedStrom erzeugt Magnetfeld
1831 Faradayelektromagnetische Induktion
1860 MaxwellVereinigung E-Mag und Optik
1888 HertzEM-Wellen-Nachweis
~1900 Marconitransatlantischer Funkverkehr
heuteQED (Quantenelektrodynamik)

Elektrische Ladung

  • Symbol Q, Einheit Coulomb (C).
  • Quantelung: Q=ne, e=1,61019 C.
  • Quark-Drittelladungen messbar nur indirekt (Confinement).
  • Ladungserhaltungssatz: Summe der Ladungen konstant; z. B. β⁻-Zerfall: np++e+ν¯e, Gesamtladung 0.

Coulomb-Gesetz

FC=14πε0Q1Q2r2,ε0=8,851012AsVm

Stromarten / Stromleitung

  • Metall: Elektronengas + positive Atomrümpfe; bewegliche Leitungselektronen.
  • Elektrolyt: Ionenleitung in Flüssigkeiten/Lösungen.
  • Gas: Gasentladung (Blitz, Leuchtstoffröhre).
  • Halbleiter: dotiertes Si/Ge, Elektronen- und Löcherleitung (Diode, Transistor, Solarzelle).
  • Vakuum: Glühelektronen (Kathodenstrahlröhre).
  • Supraleiter (siehe unten).

Stromrichtungen:

  • Technische: + → − (historisch, falsch).
  • Physikalische: − → + (Elektronen).

Grundgrößen und Ohm'sches Gesetz

GrößeSymbolEinheitFormel
StromstärkeIAI=Q/t
SpannungUVU=E/Q
WiderstandRΩR=U/I
LeistungPWP=UI

Ohm'sches Gesetz: U=RI (Ausnahme: Supraleiter).

Experiment zum Ohm'schen Gesetz:

  • 5 Spannungswerte einstellen, jeweils I messen → lineare Kennlinie.
  • Beispielmessreihe (R = 100 Ω): U/I-Paare (3,04;31,8), (6,17;64,1) … mA.

Spezifischer Widerstand

R=ϱlA
  • ϱ abhängig von Metall und Temperatur.
  • Begründung: längerer Draht → mehr Stöße; dünnerer Draht → weniger Platz; heißeres Metall → heftigere Atombewegung.

Experiment: Temperaturabhängigkeit (Glühbirne)

  • Indirekte Messung (heiß im Betrieb): U=2,57 V, I=0,3 A → R8,57 Ω.
  • Direkte Messung (kalt, Ohmmeter): R1,3 Ω.
  • Schluss: Widerstand wächst mit Temperatur.

Supraleitung

  • Unterhalb der Sprungtemperatur Tc verschwindet der elektrische Widerstand vollständig.
  • Meißner-Ochsenfeld-Effekt: Magnetfelder werden aus dem Inneren verdrängt.
  • Klassische Metallsupraleiter (Hg, Pb, Nb): Tc wenige K, Helium-Kühlung.
  • Keramische Hochtemperatursupraleiter (Metall-Sauerstoff-Verbindungen, z. B. YBCO): Tc>77 K → Stickstoff-Kühlung reicht, viel günstiger.
  • Anwendungen: Quantencomputer, MRT/Kernspintomographie, CERN/LHC, Weltraumforschung, Maglev-Züge.

Stromsicherheit

StromstärkeWirkung
1 mAWahrnehmungsschwelle
10 mALoslassschwelle
80 mALebensgefahrschwelle

Anhang — Wichtige Konstanten

SymbolWertBedeutung
c03,00108 m/sLichtgeschwindigkeit im Vakuum
G6,6741011 N·m²/kg²Gravitationskonstante
g9,81 m/s²Erdbeschleunigung
h6,6261034 JsPlanck-Konstante
h/(2π)reduzierte Planck-Konstante
e1,6021019 CElementarladung
ε08,8541012 As/Vmel. Feldkonstante
me9,1091031 kgElektronenmasse
mp1,6731027 kgProtonenmasse
M1,9891030 kgSonnenmasse
ME5,9741024 kgErdmasse
RE6,370106 mErdradius